Innenputze

„My home is my castle“ – eine Philosophie, die bei der Ausgestaltung der eigenen vier Wände zunehmend an Bedeutung gewinnt. Eine Wohnung soll nicht nur funktionale Schlafstätte sein, sondern vielmehr ein Gefühl der Geborgenheit ausstrahlen und die Persönlichkeit des/r Bewohner(s) unterstreichen. In diesem Zusammenhang spielt die Auswahl von Möbeln, Teppichen und Wohnaccessoires sicher eine große Rolle, ebenso aber auch die Gestaltung der Innenwände.

Eine tolle Möglichkeit zur nuancierten Individualisierung bietet der Einsatz von Innenputzen. In Verbindung mit einer ausgefeilten Beleuchtung wirken sie edel, machen kahle Wände lebendig und bringen so Atmosphäre in einen Raum. Im Badezimmer absorbiert Innenputz darüber hinaus Wasserdampf und hält somit den Blick auf den Spiegel länger frei.

Innenputztechniken sind sehr vielfältig und lassen sich ohne Weiteres kombinieren. Die Entscheidung für eine bestimmte Farbe bringt dabei unterschiedlichste Charakteristika zur Geltung.

Innenputz
  • Kalkputz

    Kalkputz gibt Schimmel keinen Nährboden – er nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und gibt diese bei trockener Raumluft wieder frei. Zusätzlich absorbieren seine Putzporen Schadstoffe und Belastungen wie Kohlendioxid und bauen sie ab.

  • Lehmputz

    Lehm an den Wänden klingt zunächst einmal eher nach einfacher Hütte als nach moderner Bauweise – doch gerade im Bereich Neubauten wird Lehmputz immer beliebter. Durch seine Struktur schafft er eine äußerst wohnliche Atmosphäre und ist zudem auch noch gesund: so gleicht Lehm die Luftfeuchtigkeit aus und nimmt Schadstoffe zuverlässig auf.

  • Gipsputz

    Gipsputz eröffnet in Innenräumen ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit. Die Bandbreite reicht dabei von makellos glatten, schneeweißen Wänden bis hin zu aufwendig kunstvollen Konzepten.

  • Kalkzementputz

    Kalkzement ist sowohl für Innen- als auch für Außenwände geeignet und ideal, um langlebige Putze mit besten Oberflächeneigenschaften anzurühren. Die rein mineralische Konsistenz ist wasserabweisend und damit ausgesprochen witterungsfest. Seine harte Oberfläche verleiht dem Putz überdies eine beeindruckende Kratz- und Stoßfestigkeit.

Außenputze

Außenputze sind weit mehr als eine rein optische Verkleidung für Ihr Wohnhaus – in erster Linie dienen sie als unentbehrlicher Schutz der Fassade gegen Umwelteinflüsse wie Schlagregen, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen. Neben einer ansprechenden farblichen Gestaltung spielt somit vor allem die Auswahl der im individuellen Fall geeigneten Putzmischung eine entscheidende Rolle.

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  • Mineralischer Oberputz

    Ein großer Vorteil mineralischer Putze ist die Diffusionsoffenheit. Das heißt, dass sie Feuchtigkeit aufnehmen und schadlos wieder abgeben können. Entsprechend ihrer alkalischen Eigenschaften sind sie zudem unempfindlich gegen Schimmelpilzbefall.

  • Dispersionsoberputz

    Als besonders widerstandsfähig und damit sehr gut geeignet für den Außenbereich gelten dagegen Kunstharzputze. Ihren Namen tragen sie aufgrund des verwendeten Bindemittels. Kunstharz ist ein Kunststoff, der in den Putzen als Dispersion enthalten ist – also fein verteilt in Wasser. Deshalb spricht man auch oft von Dispersionsputz. Kunstharz gehört außerdem zu den organischen Bindemitteln, weil es, wie alle Kunststoffe, aus Kohlenstoffverbindungen zusammengesetzt ist.

    Zu den größten Vorteilen von Kunstharzputzen gehört die große Elastizität des Materials. Der Putz ist in der Lage, sich Verformungen des Untergrundes – zum Beispiel durch Hitze- oder Feuchtigkeitseinwirkungen – sehr flexibel anzupassen. Das vermindert die Gefahr von Putzrissen.

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